Allergie/Rezepte


Außer daß ich Amateurastronomin bin, seit dem 15. Juni  2002 unter dem Amateurfunkrufzeichen DL7MAR funke bin ich begeisterte Hobbyköchin und -bäckerin.

Alle Rezepte sind glutenfrei und enthalten weder Hühnereier noch Kuhmilch sowie alle Produkte, die daraus hergestellt werden. Seit 1995 weiß icht, dass ich unter einer Unverträglichket gegen Hühnereier noch Kuhmilch leide. Später stellte sich dann heraus, dass ich auch Gluten nur in Maßen vertrage. Deshalb verzichte in in meine Rezepten auf diese Zutaten.

Da dir Resonanz auf das, was ich auf den Tisch gebracht habe, durchweg positiv war und ich immer wieder nach dem einen oder anderen Rezept gefragt werde habe ich mich entschlossen meine Rezeptsammlung mit auf die Webseiten der Amateursternwarte Müggelheim zu stellen. Alle Rezepte sind im PDF-Format abgelegt. Das Herunterladen und Ausprobieren ist ausdrüklich erwünscht! Fragen und Anregungen zu den Rezepten können per E-Mail an mich gerichtet werden.

Da ich immer wieder auf das Thema Allergien bzw. Unverträglichkeiten und die davon hervorgerufenen Symptome agesprochen werde, habe ich mich dazu entschieden auf dieses Thema in einem gesonderten Abschnitt auf dieser Seite einzgehen.

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Rezepte


Eintöpfe und Suppen

Chili con Carne
Hühnerbrühe

Salate

Kartoffelsalat
Nudelsalat mit Curry

Hauptgerichte mit Fleisch

Hähnchenbrustfilets in Honig-Senf-Marinade
Putengeschnetzeltes mit Broccoli und gehackten Mandeln
Putengeschnetzeltes mit Currysoße
Eisbeinsülze

Hauptgerichte mit Fisch

Nudelpfanne mit Krabben
Lachs auf Spinat in Weißweinsoße

vegetarische Hauptgerichte

Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf mit Currysoße
Roquefort-Nudeln
Tomaten-Spinat-Auflauf mit Schafskäse

vegane Hauptgerichte

Erbsenbällchen mit Tomatenreis
Rote Beete mit Linsen-Soße
Zoodles mit Champignon Soße

Beilagen

Champignon-Tomaten-Gemüse
Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

herzhafte Snacks

pikanter Kichererbsensnack

Kuchen

Bananenkuchen
Kokoskuchen

Kekse und süße Snacks

Bunte Plätzchen
Schokoladen-Mandel-Häufchen
Vanillekipferl

sonstige Rezepte

Schoko-Nuss-Creme

Alkoholisches

Mandellikör

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Allergie


Allergien, Pseudoallergien und Unvertäglichkeiten

Geprägt wurde der Begriff "Allergie" 1906 durch den Wiener Kinderarzt Clemens von Pirquet, der zwar noch nicht die Ursachen und Mechanismen der allergischen Reaktion kannte, sondern nur sah daß einige Menschen anders auf ganz alltägliche Dinge reagierten. In seiner Ursprünglichen Bedeutung ist der Begriff "Allergie" als "andersartige Reaktion" definiert, was auch der wörtlichen Übersetzung aus dem griechichen (allos = anderer; ergon= Reaktion) entschpricht.

Heute definert man eine Allergie als eine ungewöhnliche oder unangemessene Reaktion des Körpers auf normalerweise unschädliche Substanzen. Eine Allergie wird durch eine Fehlreaktion des Immunsystems hervorgerufen, da normalerweise harmlose Substanzen wie Milcheiweiß, Eier, Katzenhaare, Pollen usw. als gefährlich einstuft und eine Abwehrreaktion auslöst. Hierbei verbindet sich das Allergen mit einem Körpereigenen Eiweißstoff (Immunglobulin E = IgE), der an der Oberfläche bestimmter Abwehrzellen sitzt. Danach beginnen diese Abwehrzellen das Gewebehormon Histamin auszuschütten. Die Zellen reagieren mit Rötungen, Schwellungen und übermäßiger Sekretion. Diese Immunreakton läßt sich nachweisen.

Eine sogenannte Pseudoallergie unterscheidet sich in ihren Symptomen nicht von einer im vorherigen Absatz beshriebenen (echten) Allergie. Der Unterschied ist, daß es durch bloße Einwirkung auf die Mastzelle, also ohne Vermittlung durch IgE, zu einer Histaminausschüttung kommt.

Unter dem Begriff Unverträglichkeiten werden alle Gegenreaktionen auf Nahrungsmittel zusammengefasst, ungeachtet des zugrunde liegenden Mechanismus. Unverträglichkeiten können die gleichen Symptome wie Allergien hervorrufen, sich aber auch durch ganz andere Reaktionen bemerkbar machen. Bei Unverträglichkeiten ist nicht unbedingt eine Immnunreaktion nachweisbar, obwohl die Betroffenen nachweislich unter den für sie spezifischen Symptomen leiden.

Den Betroffenen ist es, wenn es um Beschwerdefreiheit geht, mit Sicherheit egal ist ob sie - medizinisch gesehen - unter einer Allergie, einer Pseudoallergie oder einer Unverträglichkeit leiden. Deshalb benutze ich den Begriff Allergie im Folgenden in seiner urprünglichen Bedeutung: Andersartige Reaktion!

Nahrungsmittelallergien

Nahrungsmiitelallergien sind, wie der Name schon sagt, andersartige Reaktionen auf den Genuß von Nahrungsmitteln, die von den meisten Menschen problemlos vertragen werden.

Die Diagnose ist im Falle von Nahrungsmittelallergien nicht immer einfach und eindeutig. Nach mehreren Allergiests, die alle keinen positiven Befund lieferten, wurde mir sogar von einer Ärztin bestätigt daß ein negativer Test im Falle von Nahrungsmittelallergien nicht bedeuten muß daß keine Allergie vorliegt. Die einzig sichere Methode ist die Allergene durch eine gezielte Suchkost zu finden.

Was müssen von Nahrungsmittelallergien Betroffene bei der Ernährung beachten

Fü die von einer Nahrungsmittelallergie Betroffenen heißt es, dass alle Allergene und natürlich auch alle Kreuzallergene die Symptome auslösen strikt gemeiden werden müssen.

Mangelerscheinungen
Da bei Nahrungsmittelallergien alle Lebensmittel gemieden werden müssen, die das oder die Allergene enthalten muss unter Umst&amul;nden darfür Sorge getragen werden, dass es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Wenn es medizinisch notwendig ist müssen Mangelerscheinungen durch entprechende Nahrungsergänzunsmittel ausgeglichen werden.

Besuche bei Freunden, Bekannten, Verwandten:
Hier sollte es keine Probleme geben. Wenn man zum ersten Mal eingeladen wird oder gerade erst von seiner Allergie erfahren hat sollte man die Gastgeberin oder den Gastgeber natürlich darüber informieren. Das spart Peinlichkeiten auf beiden Seiten. Ich persönlich habe noch keinen Fall erlebt wo nicht auf meine Bedürfnisse eingegangen wurde.

Restaurantbesuche:
Ein Restaurantbesuch wird für von Nahrungsmittelallergien Betroffene schnell zum Abenteuer. Viele Speisekarten beinhalten heutzutage Hinweise auf enthaltene Allergene und mann kann auch beim Personal nachfragen. In der Regel kann man sich auf die Informationen verlassen, aber es bleibt immer in nicht zu untersch&aauml;tzendes Restrisiko. Zum Beispiel wissen viele Berufs-Köche nicht, dass Laktose und Milcheiweiß, chemisch betrachtet, zu zwei völlig verschiedene Substanzklassen sind. Auch die Tatsache, dasss Joghurt und Käse aus Milch hergestellt werden scheint nicht unbedingt zum Allgemeinwissen zu gehören.

Urlaub:
Für den Urlaub gilt in etwa das gleiche wie für Restaurantbesuche: Essen kann für Allergiker schnell zum Abenteuer werden. Besonders schwierig wird es im Ausland, wenn die Landessprache nicht beherscht wird. An dieser Stelle sollte im Zweifelsfall auf Selbsverfplegung setzen oder ein Angebot gebucht werden, dass zu allen Mahlzeiten ein Buffet bietet. In den Touristenhochburgen kommt man meist mit Englisch oder sogar Deutsch weiter, aber vorlassen kann man sich darauf selbsverständlich nicht.

Was kann man gegen Nahrungsmittelallergien machen

Die einzige was von Nahrungsmittelallergien tun können ist das Allergen oder die Allergene zu meiden. Eine Therapie, die eine hohe Chance auf Heilung verspricht kann weder die Schulmedizin noch die Alternativmedizin bieten.

Symptome

Bei Allergien gibt es einige Symptome, wie zum Beispiel Hautausschlag, Asthma oder Durchfall. Andere Symptome werden leider nicht, oder nur selten, mit Allergien in Verbindung gebracht. In diesem Falle stoßen die Betroffenen irgendwann einmal durch Zufall auf die wahre Ursache ihres Leidens. Häufig liegt dann bereits eine Odysse durch verschieden Arztpraxen hinter ihnen, aber es wurde nie eine eindeutige Diagnose gestellt. Satt dessen wurden lediglich Symptome bekämpft. Am wenigsten bekannt dürfte sein, dass sich Allergien auch auf den geistig-seelischen Bereich auswirken können.

Menschen, die unter unklaren Symptomen leiden können es mit einer Suchkost probieren und beobachten wann Symptome auftreten oder verschwinden. Hilfreich ist an dieser Stelle ein Ernährungstagebuch in dem notiert wird zu welcher Uhrzeit welches Nahrungsmittel verzehrt wurde und wann Symptome bemerkt wurden oder Symptomfreiheit eingetreten ist.

Die folgende Liste der Symptome erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann lediglich einen Anhaltspunkt bieten, wenn unklare Symptome vorliegen.

Allgemeine Symptome

Geistig-seelischer Bereich

Atmungsorgane

Verdauungsorgane

Haut

Herz und Blutkreislauf

Muskulatur und Skelett

Zentralnervensystem


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Aktualisiert am 12. Dezemter 2020 von  Martina Haupt